Jeder Regler im Studio, und welche davon das Ergebnis wirklich ändern
Von Das Fellowi-Team · · 6 Min. Lesezeit

Jeder Generator liefert eine Reihe von Reglern und fast keiner erklärt, was der Regler eigentlich tut. Also bilden sich Gewohnheiten: immer High quality, immer PNG, immer 4K, immer die größte verfügbare Zahl. Das wird schnell teuer und verbessert erstaunlich wenig.
Hier die ganze Oberfläche, was jeder Regler wirklich ändert, und am Ende eine ehrliche Rangfolge. Eine Klarstellung vorweg, weil der Begriff in dieser Branche lose verwendet wird: Modell-Feinabstimmung gibt es hier nicht. Keine LoRAs, kein Training auf deinen Bildern, keine eigenen Checkpoints. Was es gibt, ist Kontrolle über jede einzelne Generierung, und das ist etwas anderes und Unmittelbareres.
Bilder: drei Regler
Qualität. Standard rendert in 1.5K für 40 Coins, High in 2K für 60. Der Unterschied zeigt sich in feiner Textur, vor allem Haut und Stoff, und überhaupt nicht in der Komposition. Ein schlecht komponiertes Bild in 2K ist ein großes schlecht komponiertes Bild. Erkunde in Standard, finish in High. Dieselbe Logik ausführlicher in Standard oder High, PNG oder JPEG.
Format. PNG ist verlustfrei und groß, JPEG komprimiert und klein. Geht das Bild zur ernsthaften Bearbeitung in einen Editor, nimm PNG. Schaust du es an, verschickst es oder nutzt es als Startbild für ein Video, ist JPEG optisch identisch und ein Bruchteil so groß.
Seitenverhältnis. Sechzehn Optionen plus automatisch. Dieser Regler wirkt stärker aufs Bild als die anderen zwei, weil das Modell für die vorgegebene Form komponiert. Verlang ein Porträt in 16:9 und du bekommst eine Person, verloren in Kulisse; verlang es in 4:5 und du bekommst ein Porträt. Ohne klare Meinung gibt automatisch dem Modell eine sinnvolle Wahl.
Video: sechs Regler
Modell. Mit Abstand der größte Hebel, und der, den die meisten nie anfassen. Es gibt vier: Bild-zu-Video und Text-zu-Video, jeweils als schnelle Turbo-Variante und als langsamere, schärfere volle. Text erfindet die ganze Szene aus einem Satz; Bild nimmt ein Standbild, das du schon abgenommen hast, und bewegt es. Für eine bestimmte Person gewinnt fast immer der Bildweg, weil das Gesicht bereits geklärt ist.
Auflösung. Pro Sekunde abgerechnet, mit riesiger Spanne: Turbo kostet 125 Coins pro Sekunde in 720p und 150 in 1080p, das volle Modell 115 in 480p, 225 in 720p, 550 in 1080p und 1100 in 4K. Behandle 4K als Finish auf einer Einstellung, die sich schon bewährt hat.
Dauer. Von 4 bis 30 Sekunden, sekundenweise berechnet. Länger ist nicht sicherer: Das Modell hat mehr Zeit abzudriften, ein langer Clip ist also die größere Wette, nicht die bessere.
Seitenverhältnis. Sieben Optionen plus automatisch. Bei Video heißt automatisch den Ausschnitt des Startbilds behalten, und das ist weit öfter richtig als ein gewähltes Verhältnis.
Ton. An oder aus, beides kostenlos. Aus ist richtig, sobald du später eigenen Ton hinzufügen willst.
Start- und Endbild. Der Regler, den fast niemand nutzt. Gib einem Clip ein erstes und ein letztes Bild, und das Modell baut die Bewegung dazwischen, statt zu improvisieren, wo sie landet. Das ist der Unterschied zwischen eine Bewegung beschreiben und eine inszenieren. Alle Details in was Fellowi Video wirklich kann.
Der Regler, der keine Einstellung ist
Ein Referenzbild leistet für Konstanz mehr als alle Regler zusammen. Text trägt kein Gesicht: zwei Generierungen aus einer Beschreibung ergeben zwei verschiedene Menschen, egal wie viele Adjektive du anhängst. Gib dem Generator stattdessen ein Bild, und die Ähnlichkeit bleibt. So sehen die Fotos einer Companion auch beim fünfzigsten Mal erkennbar nach ihr aus, und dir steht das direkt über das Startbild im Video offen. Die Methode steht in eine Figur gleich aussehen lassen.
Die ehrliche Rangfolge
- Die Eingabe. Nichts kommt nahe heran. Eine konkrete Szene mit Ort, Lichtquelle und Pose schlägt jede Einstellungsänderung. Fang an mit wie man Prompts schreibt, die wirken, oder der expliziten Fassung in NSFW-Prompts, die wirklich ein Bild ergeben.
- Ein Referenzbild, wenn dir wichtig ist, wer zu sehen ist.
- Seitenverhältnis, weil es die Komposition ändert und nicht bloß die Größe.
- Modell, bei Video. Turbo gegen voll ist ein echter Qualitätsunterschied zu einem echten Preisunterschied.
- Alles andere: Qualitätsstufe, Format, Dauer, Ton. Sie entscheiden, was du bekommst und was es kostet. Nicht, ob es gut ist.
Und was das alles bezahlbar macht, ist gar keine Einstellung: Eine misslungene Generierung wird vollständig und automatisch erstattet. Der richtige Umgang mit den Reglern ist also, erst die billige Kombination zu probieren und für die teure erst zu zahlen, wenn du weißt, dass die Einstellung sitzt. Öffne das Studio und ändere immer nur einen Regler.
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